Samstag, 15. November 2008
Schwarzwild weiß Bescheid ...
xiii, 00:10h
Als eingefleischter Natur- und Nahrungsmittelgenießer geht uns beim Auslösen eines Büffeloberschenkelknochens eine Daubaner Info nicht aus dem Köpfchen: Dort gucken die Jägersleut’, ob sie weniger Schwarzwild sichten, weil die Wölfe dort im Integrationsprogramm sind. Während wir die Sehnen tranchieren, erinnern wir uns an Begegnungen mit gar nicht illegal in der Region lebenden Sauen und Keilern, also handelsüblichem Schwarzwild. Mal nix für ungut, liebe Wölfe, aber ihr seid keine Bären, weder Knut noch Grizzly. Schwarzwild wird bei eurem Anblick nicht kreideweiß. Aber wir wollen den Daubanern nicht den Spaß am Zählen vermiesen.
Dass unsere Sachsenzelteproduktion nun auch in Gestänge macht, hat uns erfreut. Wir ham nicht nur nix gegen Sachsen und Zelte, erinnern uns aber durch die Info an das Zelt, welches wir im Frühjahr auf der Hauswiese aufstellten. Dort hat Schwarzwild illegal das Gestänge eingeknickt. Wir werden das beobachten, alle Schwarzkittel zählen und mit Büffelknochen eine Spur von Dauban zu uns in den Garten legen: Wölfe zerstören keine Zelte.
Dass unsere Sachsenzelteproduktion nun auch in Gestänge macht, hat uns erfreut. Wir ham nicht nur nix gegen Sachsen und Zelte, erinnern uns aber durch die Info an das Zelt, welches wir im Frühjahr auf der Hauswiese aufstellten. Dort hat Schwarzwild illegal das Gestänge eingeknickt. Wir werden das beobachten, alle Schwarzkittel zählen und mit Büffelknochen eine Spur von Dauban zu uns in den Garten legen: Wölfe zerstören keine Zelte.
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DDR-Fasching ...
xiii, 00:09h
Bei Kaltschale und Flecke haben wir zu DDR-Schulzeiten einen urplötzlichen Anfall von Diharroe vorgetäuscht, um die Mittagspause auf dem Klo und nicht im Speisesaal verbringen zu müssen. Daran erinnern wir uns bei der Nachricht, dass die Weißwasseraner das Essen für die Minis etwas sponsern wollen. Die Kinderchen tun uns leid. Haben sie jetzt Hackfleisch zwischen Semmeln, Döner, Pizza, oder nix gegessen, müssen sie nun ESSEN WAS AUF DEN TISCH KOMMT!
Rational finden wir die Sache vernünftig und fordern das für Berufs-, Volkshochschul- und Fahrschüler. Aus Fairnessgründen ist zu erwähnen, dass dieser soziale Meilenstein im Post-Post-Kapitalismus, auf dem Rückweg zu einstigen DDR-Errungenschaften, der umtriebigen Partei Die Linke zuordnen ist. In unserem Fall jedoch auch Gedanken an Kaltschale und Co. Na danke auch!
Nicht von links, sondern aus der bürgerlichen Mitte kommt der Vorschlag, die DDR-Arbeiterformwerkstatt „ESP“ zu reanimieren. Das hat unser Wirtschaftsminister nett gefunden und ESP auf Anregung aus dem Volk mit „Einführung in die sächsische Produktion“ übersetzt. Auch hier tun uns die Schüler leid. Seid bereit! Immer bereit! Hellau!
Rational finden wir die Sache vernünftig und fordern das für Berufs-, Volkshochschul- und Fahrschüler. Aus Fairnessgründen ist zu erwähnen, dass dieser soziale Meilenstein im Post-Post-Kapitalismus, auf dem Rückweg zu einstigen DDR-Errungenschaften, der umtriebigen Partei Die Linke zuordnen ist. In unserem Fall jedoch auch Gedanken an Kaltschale und Co. Na danke auch!
Nicht von links, sondern aus der bürgerlichen Mitte kommt der Vorschlag, die DDR-Arbeiterformwerkstatt „ESP“ zu reanimieren. Das hat unser Wirtschaftsminister nett gefunden und ESP auf Anregung aus dem Volk mit „Einführung in die sächsische Produktion“ übersetzt. Auch hier tun uns die Schüler leid. Seid bereit! Immer bereit! Hellau!
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Die Welt ist ein Dorf in der Lausitz ...
xiii, 00:07h
Hingerissen und hergerissen haben wir nach dieser Zeitungswoche verinnerlicht, dass wir in der Lausitz doch nicht am allerwertesten Hinterteil der Welt leben. Da erkälten sich irgendwo Piepmätze – und bei uns fallen Geflügelschauen aus. Das ist Globalisierung.
Auch nicht regional begrenzt hat es geregnet. Schmuddelwetter, o. k. Einige Schauer, na gut. Aber es hat tagelang dicke Bindfäden geregnet – was an einer sogenannten Großwetterlage gelegen hat. Die hat bei uns Fischzüge erschwert – weil die Teiche nicht leer werden wollten.Blankes Entsetzen stand uns aber ins Gesicht geschrieben, als wir am Steinbachgraben Rietschens flanierten. Da werkeln wir für ein solides Wasserstraßennetz – und dann kommt eine Großwetterlage daher, überspült den Hilfsdamm und flutet die Baustelle. Leider gibt es in Wetterfragen keinen Schuldigen.
Selbst schuld sind wir jedoch in Sachen Radweg zwischen Rietschen und Weißkeißel entlang der B 115. Nun sind die feinen Eichen und ihre Laubbaumkollegen weg. Laut Forstrecht, gibt es dafür Ausgleichsmaßnahmen, also Neupflanzungen. Super, oder? Naja. Wir kennen da einige stattliche Eichen bei Teicha – die nicht mal die ältesten Lausitzer klein und neu gepflanzt kennen, so alt sind die. Unsere Radwegabholzungsaktion ist frühestens in 150 Jahren ausgeglichen. Ob wir dann noch mit Fahrrädern fahren? Ob der Radweg so lange hält?
Auch nicht regional begrenzt hat es geregnet. Schmuddelwetter, o. k. Einige Schauer, na gut. Aber es hat tagelang dicke Bindfäden geregnet – was an einer sogenannten Großwetterlage gelegen hat. Die hat bei uns Fischzüge erschwert – weil die Teiche nicht leer werden wollten.Blankes Entsetzen stand uns aber ins Gesicht geschrieben, als wir am Steinbachgraben Rietschens flanierten. Da werkeln wir für ein solides Wasserstraßennetz – und dann kommt eine Großwetterlage daher, überspült den Hilfsdamm und flutet die Baustelle. Leider gibt es in Wetterfragen keinen Schuldigen.
Selbst schuld sind wir jedoch in Sachen Radweg zwischen Rietschen und Weißkeißel entlang der B 115. Nun sind die feinen Eichen und ihre Laubbaumkollegen weg. Laut Forstrecht, gibt es dafür Ausgleichsmaßnahmen, also Neupflanzungen. Super, oder? Naja. Wir kennen da einige stattliche Eichen bei Teicha – die nicht mal die ältesten Lausitzer klein und neu gepflanzt kennen, so alt sind die. Unsere Radwegabholzungsaktion ist frühestens in 150 Jahren ausgeglichen. Ob wir dann noch mit Fahrrädern fahren? Ob der Radweg so lange hält?
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