Samstag, 16. Februar 2008
Kein Einfluss, nirgends ...
xiii, 17:45h
Einfach weghören. Beine hoch, Tee schlürfen, Sonnenuntergang gucken. Die Politik machen lassen. Und die Polizei auch. Die Finanzmenschen sowieso und vielleicht auch die Sorben. Das ist ja nicht motivierend für den bildungsresistenten Teil der Jugend! Der verliert jede Lust an öffentlichen Debatten. Das ist traurig. Aber ehrlich, uns haben die Themen der Woche zwar den Blutdruck erhöht, ohne jedoch Druck auf die Politik auszuüben.
Biodieselsteuer etwa. Was haben wir die Augen aufgerissen, als wir eine Kleintransportermannschaft aus dem Nachbarland beim Supermarkt in Rietschen zwei Paletten Rapsöl kaufen sahen – und die den in den Tank ihres in die Jahre gekommenen Gefährts damit füllten. Mit nem Blick auf die Biodieselpreise an der Tanke lachen wir nicht mehr. Denn der Biodiesel ist so verflixt teuer, dass man heulen möchte. Und alle, die auf Bio-Tiger im Tank gesetzt haben, sind nun als immobiler Bettvorleger gelandet.
Ähnlich die Lage beim Mindestlohn. Die Wirtschaftsmagnaten sagen, der zerstört die zarte Ostpflanze des wohlfeilen Aufschwungs. Die Linken wollen soziale Gerechtigkeit. Und die, die malochen, einige Euro mehr. Was haben wir Oberlausitzer auf die Entscheidung für einen Einfluss? Keinen. Leider.
Und dann wieder Schengen. Die Polizei erklärt uns seit Dezember, dass alles gut wird und wir auf die März-Statistik warten müssen, ob wem was geklaut, gebracht, geborgt oder versehentlich entwendet wurde. Also: Einfluss null, abwarten.
Selbst bei unseren Sorben, die endlich auch Thema der großen Politik sind, werden wir nicht gefragt. Die Geldgeber zieren sich – und diejenigen, die sorbische Kultur rund um Schleife leben – tja, die sind zu weit von Bautzen, Dresden und Berlin weg. Schade.
Biodieselsteuer etwa. Was haben wir die Augen aufgerissen, als wir eine Kleintransportermannschaft aus dem Nachbarland beim Supermarkt in Rietschen zwei Paletten Rapsöl kaufen sahen – und die den in den Tank ihres in die Jahre gekommenen Gefährts damit füllten. Mit nem Blick auf die Biodieselpreise an der Tanke lachen wir nicht mehr. Denn der Biodiesel ist so verflixt teuer, dass man heulen möchte. Und alle, die auf Bio-Tiger im Tank gesetzt haben, sind nun als immobiler Bettvorleger gelandet.
Ähnlich die Lage beim Mindestlohn. Die Wirtschaftsmagnaten sagen, der zerstört die zarte Ostpflanze des wohlfeilen Aufschwungs. Die Linken wollen soziale Gerechtigkeit. Und die, die malochen, einige Euro mehr. Was haben wir Oberlausitzer auf die Entscheidung für einen Einfluss? Keinen. Leider.
Und dann wieder Schengen. Die Polizei erklärt uns seit Dezember, dass alles gut wird und wir auf die März-Statistik warten müssen, ob wem was geklaut, gebracht, geborgt oder versehentlich entwendet wurde. Also: Einfluss null, abwarten.
Selbst bei unseren Sorben, die endlich auch Thema der großen Politik sind, werden wir nicht gefragt. Die Geldgeber zieren sich – und diejenigen, die sorbische Kultur rund um Schleife leben – tja, die sind zu weit von Bautzen, Dresden und Berlin weg. Schade.
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