Samstag, 17. Mai 2008
Jazzen und jucken ...
xiii, 18:37h
Im Supermarkt ahnen wir eine Katastrophe auf uns zuschweben. Da rennen Grillwaren einkaufende Oberlausitzer wie angestochen rum – und sehen wie Streuselkuchen aus. Ein Feuerwerk der Neuronenaktivität im Hirn bringt uns zu dem untrüglich trüben Schluss: Das Wasser ist schlecht, die Welt verpickelt. Die nächsten Tage werden Schlagzeilen im Zeitungsblätterwald auftauchen: Blaualgen im Badesee. Oder: Gift in der Neiße führt zu Fischsterben und Akne.
Ein Juckreiz am linken Unterschenkel, der sich selbst mit autogenem Training nicht ignorieren lässt, klärt uns auf: Die Schlagzeilen werden wohl eher von einer unheimlichen und von Marsmänneln eingeschleppten Mückenplage künden. Das jüngste Gericht ist gekommen, in Form kleiner putziger Flugwunderwesen mit Stechsaugrüssel und tongenerierenden Flügelbewegungen: Mini-Musiker!
Aber nach dem sofortigen Blättern in den Blättern uralter Weisheitenaufzeichnungen wissen wir: Grillen hilft. Einmal durch das Feuerchen, dem mit Bierdraufrumgesprühe nette Rauchwölkchen entlockt werden. Aber auch Marinade wirkt – von innen: Gut gewürzt, schmeckt Mücken schlecht, hat schon Oma Erna gesagt. Lange Zeit ahnten wir nicht, wie recht sie damit haben könnte. Und dann gibt es ja noch Alkohol – zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Besoffene Mücken könnten der Partyspaß des Sommers werden.
Auch gegen die infamen Geräusche, ähnlich einer gedrosselten Kreissäge, gibt es Gegenmittel. So jazzen die Pücklerfreunde in ihrem Park, dass den Mückies die Facettenaugen verbeult werden. Auch die Ur-Rocker The Lords kommen bald in die Region. Die spielen ja sicher wieder Poor Boy – was nix weiter als armer Junge heißt. Und laut Erna ist das mit den Mücken, wie mit den Läusen: Bei armen Leuten treten sie nicht in Aktion. Denn Mücken sind, sagt unsere Ausgabe des Meyerschen Tierlexikons: Die Robin Hoods der Lüfte. Sie nehmens nur von Reichen, Parfümierten, Gelackmeierten. Tipp: Lassen Sie sich von wohlhabenden Leuten zum Grillen einladen, nehmen sie nur Chili-Steaks und versuchen sie alkoholtechnisch einen gewissen Pegel zu halten. Es soll ja ein trockener Sommer werden.
Ein Juckreiz am linken Unterschenkel, der sich selbst mit autogenem Training nicht ignorieren lässt, klärt uns auf: Die Schlagzeilen werden wohl eher von einer unheimlichen und von Marsmänneln eingeschleppten Mückenplage künden. Das jüngste Gericht ist gekommen, in Form kleiner putziger Flugwunderwesen mit Stechsaugrüssel und tongenerierenden Flügelbewegungen: Mini-Musiker!
Aber nach dem sofortigen Blättern in den Blättern uralter Weisheitenaufzeichnungen wissen wir: Grillen hilft. Einmal durch das Feuerchen, dem mit Bierdraufrumgesprühe nette Rauchwölkchen entlockt werden. Aber auch Marinade wirkt – von innen: Gut gewürzt, schmeckt Mücken schlecht, hat schon Oma Erna gesagt. Lange Zeit ahnten wir nicht, wie recht sie damit haben könnte. Und dann gibt es ja noch Alkohol – zur innerlichen und äußerlichen Anwendung. Besoffene Mücken könnten der Partyspaß des Sommers werden.
Auch gegen die infamen Geräusche, ähnlich einer gedrosselten Kreissäge, gibt es Gegenmittel. So jazzen die Pücklerfreunde in ihrem Park, dass den Mückies die Facettenaugen verbeult werden. Auch die Ur-Rocker The Lords kommen bald in die Region. Die spielen ja sicher wieder Poor Boy – was nix weiter als armer Junge heißt. Und laut Erna ist das mit den Mücken, wie mit den Läusen: Bei armen Leuten treten sie nicht in Aktion. Denn Mücken sind, sagt unsere Ausgabe des Meyerschen Tierlexikons: Die Robin Hoods der Lüfte. Sie nehmens nur von Reichen, Parfümierten, Gelackmeierten. Tipp: Lassen Sie sich von wohlhabenden Leuten zum Grillen einladen, nehmen sie nur Chili-Steaks und versuchen sie alkoholtechnisch einen gewissen Pegel zu halten. Es soll ja ein trockener Sommer werden.
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