Freitag, 20. Juni 2008
Messerscharf eine Grenze ziehen ...
xiii, 23:42h
Völlig verschlafen nach einer fast schlaflosen Nacht mit oberfiesen Mücken, die Verdis Nabucco summten, sind wir schweren, obgleich baren Fußes, in die Oststil-Küchenzeile geschlurft und haben beim fahrigen Griff nach der Kaffefiltertütenhalterung das fälschlich auf der Anrichte abgelegte Küchenmesser (groß) übersehen. Es fällt – und bleibt ’nen halben Zentimeter neben dem unbeschuhten Fuß im Dielenbrett stecken. Oh.
Neben der schlagartigen Wachheit – unbeabsichtigt – haben wir dank reger Fantasie die Horrorszene um einen Zentimeter zur großen Zehe hin verlagert. Wir sind uns nun nicht mehr sicher, ob es wirklich klug ist, den Sanis im Kreis zu kündigen. Verwaltungsmäßig ist uns das Prozedere klar – aber was, wenn keiner kommt, um uns den blutenden Zeh mulltechnisch zu bandagieren und heile zu pusten? Während wir „Festgenagelt in der Erde, steht der Fuß durch Stahl gebannt“ trällern, kommen wir zum messerscharfen Schluss: Die Kündigung bezeichnen wir als grenzwertig fürs Sicherheitsgefühl.
Vier Tassen Kaffee später ist uns dann magensauer aufgestoßen, dass in dem beschaulichen Örtchen Ruhlmühle nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Dort lebt ein netter Westfale. Ein Ur-Ruhlie hat uns jedoch nach dem Beitrag der Adios-NOL-Serie über das feine Kleinod im geografischen Grenzbereich zwischen Idylle und Industriestandort bitterböse darüber informiert, dass ja auch Sachsen und Brandenburger in Ruhlmühle wohnen. Und wir SZies hätten uns nur für den Westfalen und so ein Fahrraddenkmal im Ort eingesetzt. Aber beides ist doch kulturell bereichernd!
Genau diese Bereicherung haben wir uns dann auch vorsorglich als Gedankenstütze hinter die Rechercheunterlagen der Ex-Asylbewerberin Thanh Hong Vo aus Niesky geschrieben – obwohl niemand gemeldet hat, dass es in Niesky auch deutsche Kioskköche gibt. Eine ähnliche Vielfalt-Notiz kommt auch hinter Manfred – wie wir den Mini-Wolf im Biosphärenreservat redaktionsintern getauft haben. Eine weitere sogleich hinter den Namen von Klaus Nicolai, der auch 2008 wieder die Transnaturale am Bärwalder See „rocken“ wird – aber dafür aus Dresden herkommt. Zuletzt ist der Vermerk noch bei Jaroslaw Humenny gelandet. Der polnische Landrat ist zwar aus Niederschlesien, aber man weiß ja nie, wo in den Köpfen die Grenzen verlaufen. Jetzt freuen wir uns auf das Fußball-Halbfinale mit Europäern.
Neben der schlagartigen Wachheit – unbeabsichtigt – haben wir dank reger Fantasie die Horrorszene um einen Zentimeter zur großen Zehe hin verlagert. Wir sind uns nun nicht mehr sicher, ob es wirklich klug ist, den Sanis im Kreis zu kündigen. Verwaltungsmäßig ist uns das Prozedere klar – aber was, wenn keiner kommt, um uns den blutenden Zeh mulltechnisch zu bandagieren und heile zu pusten? Während wir „Festgenagelt in der Erde, steht der Fuß durch Stahl gebannt“ trällern, kommen wir zum messerscharfen Schluss: Die Kündigung bezeichnen wir als grenzwertig fürs Sicherheitsgefühl.
Vier Tassen Kaffee später ist uns dann magensauer aufgestoßen, dass in dem beschaulichen Örtchen Ruhlmühle nicht alles Friede-Freude-Eierkuchen ist. Dort lebt ein netter Westfale. Ein Ur-Ruhlie hat uns jedoch nach dem Beitrag der Adios-NOL-Serie über das feine Kleinod im geografischen Grenzbereich zwischen Idylle und Industriestandort bitterböse darüber informiert, dass ja auch Sachsen und Brandenburger in Ruhlmühle wohnen. Und wir SZies hätten uns nur für den Westfalen und so ein Fahrraddenkmal im Ort eingesetzt. Aber beides ist doch kulturell bereichernd!
Genau diese Bereicherung haben wir uns dann auch vorsorglich als Gedankenstütze hinter die Rechercheunterlagen der Ex-Asylbewerberin Thanh Hong Vo aus Niesky geschrieben – obwohl niemand gemeldet hat, dass es in Niesky auch deutsche Kioskköche gibt. Eine ähnliche Vielfalt-Notiz kommt auch hinter Manfred – wie wir den Mini-Wolf im Biosphärenreservat redaktionsintern getauft haben. Eine weitere sogleich hinter den Namen von Klaus Nicolai, der auch 2008 wieder die Transnaturale am Bärwalder See „rocken“ wird – aber dafür aus Dresden herkommt. Zuletzt ist der Vermerk noch bei Jaroslaw Humenny gelandet. Der polnische Landrat ist zwar aus Niederschlesien, aber man weiß ja nie, wo in den Köpfen die Grenzen verlaufen. Jetzt freuen wir uns auf das Fußball-Halbfinale mit Europäern.
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xiii,
Samstag, 6. September 2008, 00:04
XIV
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