Samstag, 16. August 2008
Die wollen nur spielen ...
xiii, 20:33h
Mit spitzen Ohren haben wir noch die Stimme Spockys oder von Käpt’n Kirk oder einer anderen fernsehmusealen Kunstfigur im Ohr, die „Energie!“ ruft. Und dann fliegt das Raumschiff wie von der Tarantel gestochen los, Ende gut, alles gut. Kurz haben wir deshalb ein glücklich-schelmisches Lächeln aufgelegt, als uns der Energiegigant Envia M mitteilte, dass er in diesem Jahr 3,8 Millionen Euro für die tollen Ultrahochleistungsstromversorgungsleitungen im Niederschlesischen Oberlausitzkreis aufwendet. Super. Die Info kommt am 8.8. – die Menschen heiraten und haben andere Sorgen. Die Envialeute haben Niederschlesien in den Oberlausitznamen zurückgebracht. Ein großes: Bedank! Weiter so mit NOL. Es wäre auch möglich, nach Altkreis Weißwasser und Niesky zu unterscheiden. Oder vielleicht gleich in einige adlige Parzellen, wie sie hier vor 1871 bestanden haben. Fürstlich egal.
Die Energiemenschen haben uns dann auf eine Idee gebracht – und zwar in einer dieser scheinbaren Arbeitspausen, die natürlich bei den Zeitungsmenschen als kreative und tiefsinnige, geradezu selbstprüfende Tätigkeit verbucht wird: Wo gibt’s denn den NOL noch? Die Dresdner Papiertigerreformer haben uns das Dingens weggenommen, aber es muss doch irgendwo auf dieser Welt noch etwas NOL übrig sein. Denken und gucken – da ist es. Und zwar in Singapur. Dort gibt es eine „Reederei NOL“. Die haben nichts mit statischen Reet-Dächern, sondern mit mobilen Schiffchen zu tun. Das heißt, die machen für uns Werbung auf allen Meeren der Welt – und da sie auch mit der Fliegerei zu tun haben, sind Spocky und Kirk nicht weit. Herrlich!
Gar nicht herrlich sind die vermaledeiten Spritpreise. Unsere Pächties von der Tanke stöhnen, wir auch – und die Brummifahrer sowieso. Es gibt aber Hoffnung. Da die Welt sich aber dreht, sich in der Geschichte alles wiederholt, die heute arm sind, morgen reich werden und Gut und Böse in der Waage bleiben – müssen die Preise ja bald wieder niedrig bei uns sein. In der Zentralafrikanischen Republik kostet der Liter Benzin 0,08 Euro, beim olympischen Dorf in China 0,51. Höchstens noch ein bis zwei Wochen, dann ist die Spritsparwelle bei uns. Alles wird guddi!
Die Energiemenschen haben uns dann auf eine Idee gebracht – und zwar in einer dieser scheinbaren Arbeitspausen, die natürlich bei den Zeitungsmenschen als kreative und tiefsinnige, geradezu selbstprüfende Tätigkeit verbucht wird: Wo gibt’s denn den NOL noch? Die Dresdner Papiertigerreformer haben uns das Dingens weggenommen, aber es muss doch irgendwo auf dieser Welt noch etwas NOL übrig sein. Denken und gucken – da ist es. Und zwar in Singapur. Dort gibt es eine „Reederei NOL“. Die haben nichts mit statischen Reet-Dächern, sondern mit mobilen Schiffchen zu tun. Das heißt, die machen für uns Werbung auf allen Meeren der Welt – und da sie auch mit der Fliegerei zu tun haben, sind Spocky und Kirk nicht weit. Herrlich!
Gar nicht herrlich sind die vermaledeiten Spritpreise. Unsere Pächties von der Tanke stöhnen, wir auch – und die Brummifahrer sowieso. Es gibt aber Hoffnung. Da die Welt sich aber dreht, sich in der Geschichte alles wiederholt, die heute arm sind, morgen reich werden und Gut und Böse in der Waage bleiben – müssen die Preise ja bald wieder niedrig bei uns sein. In der Zentralafrikanischen Republik kostet der Liter Benzin 0,08 Euro, beim olympischen Dorf in China 0,51. Höchstens noch ein bis zwei Wochen, dann ist die Spritsparwelle bei uns. Alles wird guddi!
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