Samstag, 16. August 2008
Holländer und Kinder für die Lausitz ...
Es gibt Assoziationen, die sind so assi, dass sie ohne die Assimilation mit etwas echt Gutem nicht vermittelbar sind. Als wir erfahren haben, dass es in der Region Überlegungen gibt, die Babyklappe in Krankenhäusern einzuführen, haben wir spontan zugestimmt.
Da Babys – diese noch viel zu kleinen Menschen – gerne und häufig die Klappe aufreißen, um der Welt Unverständliches mitzuteilen, haben wir intensiv über den Sinn dieser Vorrichtung nachgedacht: Jetzt wollen die, dass es an Krankenhäusern quäkt und plärrt. Werden damit gebärfähige Frauen animiert, Kinder zu produzieren – um Mister Demografie (diesem Unhold der Region) ein Schnippchen zu schlagen?
Haben das mit der akustischen Triebsteuerung nicht amerikanische Wissenschaftler herausgefunden? Als wir jedoch lesen mussten, dass es rechtliche Bedenken gegen die große Klappe gibt, waren wir enttäuscht. Dabei reden doch alle davon, dass der Zweck die Mittel heiligt – und das Demografieproblem unser aller ist. Und wir die verdammte Pflicht hätten, nachts – naja, das gehört nicht hierher ...
Wenn schon keine Kinder, dann wenigstens Holländer. Erstens sind die aus dem Gröbsten raus. Zweitens haben die Käse und Blumen – wogegen nix einzuwenden gibt. Und drittens: Wenn ein so ein Holli in Uhyst ein schnieke-pieke-feines Hotelchen aus dem kleinen Schlösschen machen will, soll er!
Dann gibt es Blümchen in Uhyst, Leute kommen vorbei, die so lustig sprechen – und Milchprodukte sind ja gut für den Calziumhaushalt. Eine Frage hätten wir aber: Baut er auch gleich einen Caravan-Camping-Parkplatz? Vielleicht gleich am Bäri-See, das würde den Helden auf dem provisorischen, blumenlosen Platz sicher gefallen – und wäre wohl auch für uns bezahlbar.

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