Freitag, 27. Juli 2007
Wachstum verpflichtet - zu gar nichts!
xiii, 22:38h
Wir haben lange zugesehen – und geschwiegen. Jetzt muss es raus: Hey Görlitz, Löbau-Zittau – wir NOLer kommen. Ihr könnt euch nicht verstecken, denn die Kreisgebietsreform im nächsten Jahr kommt von den Oberchefbossen aus Dresden. Und ihr solltet lieb zu uns sein, weil wir nicht nur gut aussehen, sondern auch eine gute Partie sind. Ach ja, selbstbewusst sind wir auch, weil wir ’ne Menge einbringen. Wir haben die Wölfe, die Füchse, den Plan. Letzterer verteilt zehn Millionen Euro. Und da wir NOLer nicht nur mit den Polen, Brandenburgern und Krabat gut können, geben wir von unserem Geld auch was für Projekte, die euch nutzen. Toll oder? Ihr bekommt das doch sonst mit dem Industriemuseum, den Kreisstraßen und dem Berzdorfer See nicht hin. Abgesehen davon fahren wir auch gerne ins Zittauer Gebirge, hängen unsere Herrnhuter Sterne im Sommer auf die Terrasse und sind bei Sommertheater oder Tippelmarkt ständig präsent. Kurzum, wir mögen euch. Willkommen!
Gut, alles läuft hier nicht rund, aber wir arbeiten dran. Wir haben zu wenige Kinder. Die wachsen zwar prächtig, aber unsere Wirtschaft nicht so richtig. Da müssen wir noch etwas nacharbeiten. Aber politisch sind wir doch herrlich aufgestellt. Das hat auch euer Landrat Vallentin eingesehen. Unser Chef würde euch selbstlos mit verwalten. Und die Görlitzer könnten sich dann noch mehr um die Kultur kümmern. Kulturpolitik ist ja auch wichtig. Jeder sollte das tun, was er am besten kann, nicht wahr?
Ohnehin haben wir die jetzige Entwicklung schon seit Jahren so kommen sehen. Deshalb haben wir auch keine breite Straße von Ost nach West. Nur auf Nord-Süd haben wir gesetzt. Wir wollen nicht Dresden, Bautzen, Kamenz – nein, wir wollen euch. Also rauft euch zusammen und stellt euch hinter uns an. Wir wachsen zusammen weiter.
Gut, alles läuft hier nicht rund, aber wir arbeiten dran. Wir haben zu wenige Kinder. Die wachsen zwar prächtig, aber unsere Wirtschaft nicht so richtig. Da müssen wir noch etwas nacharbeiten. Aber politisch sind wir doch herrlich aufgestellt. Das hat auch euer Landrat Vallentin eingesehen. Unser Chef würde euch selbstlos mit verwalten. Und die Görlitzer könnten sich dann noch mehr um die Kultur kümmern. Kulturpolitik ist ja auch wichtig. Jeder sollte das tun, was er am besten kann, nicht wahr?
Ohnehin haben wir die jetzige Entwicklung schon seit Jahren so kommen sehen. Deshalb haben wir auch keine breite Straße von Ost nach West. Nur auf Nord-Süd haben wir gesetzt. Wir wollen nicht Dresden, Bautzen, Kamenz – nein, wir wollen euch. Also rauft euch zusammen und stellt euch hinter uns an. Wir wachsen zusammen weiter.
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