Freitag, 9. November 2007
Still ruhen See und Verkehr ...
xiii, 23:33h
Wir Lausitzer sind ja allesamt Schwerstarbeiter. Deshalb haben wir natürlich ganz große Gefühle der Solidarität für die Menschen im Führerhaus unserer Massenbeförderungsmittel auf Schienen. Die Lok-Lenker streiken für mehr Lohn – und wir gönnen es ihnen. Blöd ist nur die Ausweitung ihres Streiks auf den Güterverkehr: Denn nun kommen die ÖPNV-Mitfahrer zwar zur Arbeit, aber die Arbeitgeber in den materialintensiven Branchen haben nichts mehr zu tun. Ohne Material geht es eben nicht. Wir könnten uns darauf einigen, dass die Bahn eben ein knuffiges Tarif-Angebot vorlegen soll. Dann ginge alles wieder in gewohnten Bahnen. Allerdings gibt es naserümpfende Kritiker, die mit so einem Vertrag Tür und Tor geöffnet sehen – für alle tarifbezahlten Berufsguppen. Wenn die auch streiken, fällt in den nächsten Monaten immer wieder irgendwas aus oder weg oder um, weil irgendwo ne Arbeitsniederlegung ist. Irre Zeiten!
Ein irres Hochgefühl hat uns indes beschlichen, als uns die Nachricht ereilte, dass der Spreezuleiter für unseren Lieblings-Bäri-See repariert wird. Im Dezember will der Bergbausanierer fertig sein – hoffen wir mal auf den Klimawandel und einen frostfreien Winter, sonst kommt ja kein Wasser aus dem Gebirge zu uns Flachländern.
Erfreut hat uns auch eine leere Fläche in Berlin. Die Mauer ist weg. Wir können außerhalb der sozialistischen Bruderländer Urlaub machen – das jährt sich zum 18. Mal. Wir feiern das mit 18-Jährigen, die weder Schlager-Süßtafel, Ata und Radialreifennachschub für Lada und Trabi wertschätzen können. So haben wir beim Trabi eine Ko-Festivität ausgerichtet, seinen Frührentenalter-Geburtstag. Mit Blick auf morgen sagen wir Helau oder Alaaf oder Guddi oder Juhu.
Ein irres Hochgefühl hat uns indes beschlichen, als uns die Nachricht ereilte, dass der Spreezuleiter für unseren Lieblings-Bäri-See repariert wird. Im Dezember will der Bergbausanierer fertig sein – hoffen wir mal auf den Klimawandel und einen frostfreien Winter, sonst kommt ja kein Wasser aus dem Gebirge zu uns Flachländern.
Erfreut hat uns auch eine leere Fläche in Berlin. Die Mauer ist weg. Wir können außerhalb der sozialistischen Bruderländer Urlaub machen – das jährt sich zum 18. Mal. Wir feiern das mit 18-Jährigen, die weder Schlager-Süßtafel, Ata und Radialreifennachschub für Lada und Trabi wertschätzen können. So haben wir beim Trabi eine Ko-Festivität ausgerichtet, seinen Frührentenalter-Geburtstag. Mit Blick auf morgen sagen wir Helau oder Alaaf oder Guddi oder Juhu.
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